Windsurfen

Windsurfen gehört zu den Wassersportarten. Bei dieser Sportart steht der Sportler auf einem Surfbrett, welches mit einem Segel ausgestattet ist, dass zur Fortbewegung genutzt wird. Dabei ist das Segel mit dem Brett verbunden und freibeweglich, also kipp- und drehbar. Durch das Bewegen des Segels können spektakuläre Tricks und Manöver gemacht werden. Windsurfen wurde in den USA entwickelt und gehört zu den Trendsportarten.

Entstanden ist Windsurfen aus dem Wellenreiten. Es wird dabei die Kraft des Windes genutzt. Die Outdoor-Sportart ist besonders wind- und wetterabhängig. Windsurfen gehört zu den Sportarten, die relativ schwer zu erlernen ist. Weshalb sich die Zahl der Windsurfer in Grenzen hält. Es gehört gute Körperbeherrschung ebenso dazu wie keine Angst vor Wasser und Geschwindigkeit. Dieses Hobby lernt man nicht einfach so nebenbei, wie beispielsweise Laufen oder Radfahren. Gerade die perfekte Beherrschung der modernen Surfbretter ist eine Herausforderung. Während das Surfen mit Schulungsbrettern noch einfacher zu lernen ist, wird die spätere Herausforderung mit dem „richtigen“ Surfbrett schon zu einem wahren Geduldsspiel. Aber nichts desto trotz ist Windsurfen längst ein Fun- und Breitensport geworden. Es wird breit durch alle Alters- und Berufsgruppen ausgeübt, angefangen vom 10-jährigen Schüler, über den studierten Professor bis hin zum 70-jährigen Rentner. Was allerdings klar auffällt, ist der fast 90 Prozent Anteil der Männer.

Im Jahr 1972 hat der Deutsche Peter Raatz den ersten Windsurfverein gegründet. Der WSeV Berlin ist der älteste Windsurfingverein weltweit. Der Verein hat dazu beigetragen, dass sich das Windsurfen als Segeldisziplin innerhalb des Regattasports etablieren konnte. Windsurfen gehört zu den Olympischen Sportarten.